Privater Wasserverbrauch mit erheblichem Einspar- bzw. Substitutionspotenzial
In dieser Tabelle ist der derzeitig typische Wasserverbrauch in deutschen Privathaushalten dargestellt. Durch unterschiedliche Maßnahmen, sei es durch wassersparende Armaturen (Stufe 1), Benutzung von aktuellen Haushaltsgeräten (Waschmaschine, Spülmaschine etc), die enorm wassersparend sein können (Stufe 2), Regenwassernutzung (Stufe 3) oder Grauwasserrecycling (Stufe 4) lassen sich riesige Mengen an kostbarem Trinkwasser einsparen und das ohne jegliche Einbuße an die Lebensqualität.
Wasser sparen bedeutet Kosten sparen
Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, den Wasserverbrauch und damit auch die Kosten zu senken. Abgesehen von Änderungen im persönlichen Verhalten und einer regelmäßigen Überprüfung der Sanitärinstallation nach Tropf- und Versickerungsverlusten gibt es wirkungsvolle, technische Lösungen, die Wassersparen komfortabel machen.
Der Hauptaugenmerk liegt dabei auf den so genannten Umrüstprodukten, die bestehende Armaturen kostengünstig hinsichtlich des Wasserverbrauchs und des Anwendungskomforts optimieren.
Neben der deutlichen Reduzierung des Wasserverbrauchs ist die einhergehende Einsparung von Energie in Zeiten ständig steigender Strom-, Öl- und Gaspreise mehr als nur ein angenehmer Nebeneffekt von Wassersparmaßnahmen. Denn ein Großteil des einzusparenden Wassers wird als erwärmtes Wasser zur Körperhygiene und zum Duschen verwendet.
Obenstehende Grafik zeigt die Wasserentnahmestellen, an denen durch technische Maßnahmen problemlos Wasser gespart werden kann:
Im Einzelnen kann an folgenden Stellen problemlos Wasser gespart werden:
- am Wasserhahn
- an der Dusche
- WC-Spülbecken
Strahlregler
Strahlregler, auch Perlstrahler, Perlatoren, Mischdüsen oder Luftsprudler genannt, dienen zur Formung und Belüftung des Wasserstrahls. Sie sind in der Regel an jedem Wasserhahn zu finden.
Handelsübliche Strahlregler, auch die, die mit neuen Wasserhähnen ausgeliefert werden, verbrauchen bis zu 16 Liter Trinkwasser pro Minute. Spezielle wassersparende Strahlregler sparen durch eine Begrenzung, bzw. durch eine Mengenreglung bis zu 70% Wasser und Energie ein.
Durch spezielle technische Maßnahmen, z.B Strahlbeschleunigung und erhöhte Luftzumischung, ist der Strahl eines wassersparenden Strahlreglers von dem eines normalen Luftsprudlers optisch nicht zu unterscheiden.
Durchflussreduzierer
In Verbindung mit handelsüblichen, nicht wassersparenden Duschen kann durch den Einsatz von vorgeschalteten Durchflussreduzierern bzw. Mengenreglern Wasser gespart werden. Die robusten Durchflußreduzierer verringern durch eine definierte Querschnittverengung den Wasserdurchfluss. Die aufwendigeren Mengenregler begrenzen den Durchfluß druckunabhängig auf eine exakt bestimmte Durchflußrate.
Die meisten ?normalen" Duschköpfe vertragen allerdings nur moderate Einsparungsraten, denn durch fehlende technische Vorkehrungen können "normale", nicht wassersparende Duschköpfe den fehlenden Durchfluss nicht sehr gut kaschieren - eine Reduzierung des Duschkomfort wird schnell spürbar.
Wassersparende Duschen
Wenn man sich zum sparsamen Verbrauch von Wasser und Energie entschließt, dann sollte man bei der Dusche anfangen. Mit einem herkömmlichen Duschkopf werden pro Minute bis zu 25Liter Warmwasser benötigt. Bei dem täglichen Duschbad von durchschnittlich 3 Minuten werden dabei ca. 60 Liter kostbares Trinkwasser und ca. 2 kWh Energie verbraucht pro Jahr und Person entstehen dadurch Kosten von ca. ? 160,- bei mittleren Preisen für Wasser und Energie.
Wassersparduschen, die durch Nutzung eines speziellen Turbulenz-Prinzips, geringsten Wasser- und Energieverbrauch bei bestem Duschkomfort ermöglichen, sparen im Vergleich zu normalen Handbrausen oder Wandduschen bis zu 50% ein. Positiver Nebeneffekt dieses Funktionsprinzips, bei dem der Wasserstrahl in viele, stark beschleunigte Tropfen zerteilt wird, ist die nur sehr geringe Verkalkungsneigung und lange Haltbarkeit dieser Duschen.
WC-Spülbecken
Der Einsatz eines WC-WasserStop reduziert den Wasserverbrauch der Toilette um 50% durch Dosierbetrieb. Die Spülwassermenge kann durch die Dauer des Hebeldrucks geregelt werden. So werden nach dem kleinen Geschäft statt 9 Liter nur noch 3 Liter kostbares Trinkwasser verbraucht.
Auch moderne Spülkästen mit "Spartaste" können umgerüstet werden. Um eine kleine Spülung auszulösen, ist bei diesen modernen Spülkästen eine zweimalige Betätigung der Spültaste erforderlich. Die erste zum Starten, die zweite zum Stoppen des Spülvorgangs. Nach Installation des WC-WasserStops wird der Spülvorgang automatisch nach dem Freigeben der Spültaste beendet.








